Die Vorbereitungen für 2013 laufen auf Hochtouren!

Am Ende kam es nicht ganz so schlimm, wie zunächst befürchtet: Nach langem Hin und Her verabschiedete die FIA Anfang Februar endlich – den finalen Kalender für das Jahr 2013. In den zuvor kursierenden Fassungen standen ja bis zu fünf Rennen innerhalb von acht Wochenenden auf dem Plan. Verwirrung gab es zuletzt vor allem um die Termine am Nürburgring und in Istanbul. Wie sich schon seit längerem abzeichnete, wird das Rennen in der Türkei 2013 nicht stattfinden.

Die anhaltenden Turbulenzen um Deutschlands traditionsreichste Rennstrecke in der Eifel sorgten dafür, dass lange Zeit nicht feststand, ob es dort in diesem Jahr ein Formel 1-Rennen geben wird oder nicht; was wiederum Auswirkungen auf die Termine der anderen dort geplanten Veranstaltungen haben würde. Nachdem die Verträge mit der F 1 abgeschlossen wurden, konnte der Truck Grand Prix doch wieder an seinen angestammten Termin rücken. Wie üblich, treffen sich die Truck- und Truckrace-Fans am zweiten Juliwochenende am Ring.

Der Deutsche Truck Grand Prix ist 2013 das fünfte Rennen von insgesamt zehn Läufen. Den Auftakt bildet am Pfingstwochenende die Veranstaltung in Misano, danach folgen Navarra (neu im Kalender) und Nogaro. Am Wochenende vor dem Truck GP kehren die schnellen Laster an den ehemaligen A1-Ring zurück, der in den letzten Jahren umgebaut worden war und daher nicht zur Verfügung stand. Nachdem die österreichische Rennstrecke jetzt zum „...verleiht Flüüüügel“-Imperium gehört, wurde sie in Red Bull Ring umgetauft. Noch vor der Sommerpause fahren die Truck Racer nach Russland, das Rennen in Smolensk findet am vierten Juli-Wochenende statt. Die zweite Saisonhälfte nach der vierwöchigen Unterbrechung besteht dann wie gehabt aus den Terminen in Most, Zolder, Jarama und Le Mans.

Nachdem der Hallenumbau soweit abgeschlossen ist, arbeitet das Team Hahn derzeit mit Hochdruck an der Fertigstellung der Rennboliden. Der Arbeitsplatz der Mechaniker bekam einen neuen Boden, die elektrischen Anlagen wurden modernisiert und neue Hallentore eingebaut. Die Optimierung der Infrastruktur steht erst im „warmen“ Frühjahr wieder auf dem Programm, wenn es die Witterung erlaubt, an den Außenanlagen zu arbeiten.

Das Team hat sich vorgenommen, Jochens neuen Renntruck ungefähr bis Mitte März fertigzustellen. Anschließend beginnt die Testphase mit einem eintägigen Roll out. Dem ersten Fahrversuch werden erfahrungsgemäß umfangreiche Korrekturen im Detail folgen. Einen ersten verlässlichen Anhaltspunkt über die Qualität des neuen Boliden werden die MAN Testfahrten Mitte April ergeben. Je nachdem, wie die Resultate dort ausfallen, plant das Team für Anfang Mai möglicherweise noch einen Abschlusstest.

Inzwischen steht auch fest, dass das Team Hahn 2013 in unveränderter Konstellation an den Start gehen wird. René Reinert sowie Mika Mäkinen, bei dem nach dem Abschluss der Saison 2012 kurzzeitig ein Fragezeichen hinter dem weiteren Engagement stand,  werden auch die aktuelle Europameisterschaft bestreiten.

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