Most 2016

Rennstrecke Most

Länge: 4,148m

Autodrom Most, Ltd.
Tvrzova ul., CZ 43401 Most
Telefon: +42 (0)-35-6100 197
Telefax: +42 /0)-35 6100 197

ERGEBNISSEGESAMTWERTUNG

Unentschieden in Most: Die Spannung bleibt erhalten

 

Fr?her eher die Ausnahme, werden die Presse- und VIP-Fahrten bei den Organisatoren der Truckrennen offenbar immer beliebter. Auch beim Klassiker in Most steht der zus?tzliche Programmpunkt seit einigen Jahren regelm??ig im Zeitplan. Folglich starteten die Truckracer auch beim sechsten Event der laufenden Saison schon am Freitag ins Wochenende. W?hrend in den Pflichtrunden mit den beifahrenden G?sten keine allzu gro?en Erkenntnisgewinne m?glich sind, bekommen die Fahrer, die an den Presse- und VIP-Fahrten teilnehmen, ?blicherweise eine Extra-Stunde freies Training geschenkt. Wertvolle Zeit, um sich an das optimale Set-up heranzutasten, die gerne genutzt wird. Am Freitagabend fuhr der Tross dann im Konvoi in das Zentrum von Most. Wie schon in der Vorwoche in Ungarn, kamen auch in der tschechischen Industriestadt zahlreiche Interessenten, um ein Autogramm von den Fahrern zu ergattern.

 

Am Samstag sicherte sich Jochen im Zeittraining die erste Pole Position vor seinem Titelrivalen Adam Lacko. Ren? Reinert, der in Most wieder ins Cockpit seines blauen MAN stieg, fuhr die drittschnellste Rundenzeit, wurde aber um f?nf Pl?tze nach hinten versetzt – die ausstehende Strafe vom Truck Grand Prix auf dem N?rburgring.

 

Schon beim Aufgalopp zu den anstehenden vier Championshiprennen des Wochenendes schenkten sich die Akteure nichts. Jochen verteidigte zwar beim Start seine Spitzenposition, musste sich aber ?ber die gesamte Distanz der Attacken von Lokalmatador Lacko erwehren. Erst in der letzten Kurve konnte sich der Tscheche neben Jochen schieben und das Rennen denkbar knapp gewinnen. W?hrend Adam und Jochen das Feld anf?hrten, ging es auch im Mittelfeld munter zur Sache. Gerd K?rber blieb nach einem Dreher in der Doppelkurve nach der Start-Zielgeraden stehen. In der Folge wurden auf der ganzen Strecke die gelben Flaggen gehisst. Nach einiger Zeit brachte K?rber seinen Iveco wieder zum Laufen und setzte das Rennen fort. Mit dem Ergebnis auf den Punktepl?tzen hatte der Rheinauer nach dem Malheur nat?rlich nichts mehr zu tun. Der Zieleinlauf lautete dann: Adam Lacko vor Jochen Hahn, Steffi Halm, Anthony Janiec, Ren? Reinert und Ji?? Forman.

 

Im Vergleich zum vorangegangenen Wertungslauf verlief das zweite Rennen geradezu „zivilisiert“, obwohl es auch da zahlreiche ?berholman?ver gab. Zun?chst ging Sascha Lenz in F?hrung gefolgt von Ryan Smith, Ren? Reinert und Steffi Halm. Jochen musste dem Buggyra-Piloten Ji?? Forman ausweichen, hatte in der Folge einen Verbremser und fiel dadurch auf Platz 8 zur?ck. Von dort arbeitete er sich in der verbleibenden Zeit noch auf den f?nften Rang vor. In der siebten Runde musste sich Sascha Lenz seinen Verfolgern geschlagen geben: Als sich Ryan Smith an Lenz vorbei arbeitete, nutzen auch die beiden „Blauen“ – Rene und Steffi – die gute Gelegenheit und setzen sich vor den Konkurrenten. Steffi Halm hatte sich damit an diesem Tag den zweiten Podestplatz erk?mpft, sie stand gemeinsam mit Sieger Ryan Smith und Ren? Reinert auf dem Treppchen.

 

Am Sonntag war Jochen in der Super Pole erneut eine Klasse f?r sich, mit vier Zehntel Vorsprung distanzierte er seinen direkten Konkurrenten Lacko deutlich. Der angek?ndigte Regen setzte beim Grid Walk unmittelbar vor dem Start zum Championshiprace 3 ein.

 

W?hrend des Rennens mussten die Piloten dann mit wechselnden Wetterbedingungen zurechtkommen. Am besten gelang das Jochen Hahn, der beim Start gut wegkam und sich nach elf Runden ?ber einen souver?nen Start-Ziel-Sieg mit neun Sekunden Vorsprung freuen konnte. Titelrivale Adam Lacko musste sich diesmal mit Platz 2 begn?gen. Als Dritter stand Teamkollege Ren? mit auf dem Podium, der sich vom zehnten Startplatz bis auf Platz 3 vorgek?mpft hatte. Der Zieleinlauf: Jochen Hahn, Adam Lacko, Ren? Reinert, Gerd K?rber, Steffi Halm, Norbert Kiss.

 

Im abschlie?enden Rennen gingen die Fahrer noch einmal ordentlich zur Sache. Mit dem Wort „Kolonnenverkehr“ sind viele Szenen nur unzureichend beschrieben. Immer wieder waren die Trucks geradezu aneinandergekoppelt – die Zuschauer freuten sich nat?rlich ?ber den actionreichen Lauf. Zumal zun?chst mit Ji?? Forman einer der Lokalmatadore die F?hrung ?bernommen hatte, gefolgt von Sascha Lenz. Jochen machte unmittelbar am Start zwei Pl?tze gut. Damit war der Vorw?rtsdrang des dreifachen Europameisters aber noch lange nicht gestillt. Vier Runden vor Schluss ?bernahm er schlie?lich die F?hrung, im Schlepptau des MAN war auch Adam Lacko mit nach vorne gefahren. Sascha Lenz verteidigte diesmal zumindest den Bronzeplatz und freute sich verdient ?ber seinen ersten Auftritt auf dem Siegerpodest in einem FIA-Rennen. Ren? Reinert und Steffi Halm kamen hinter Norbert Kiss und Antony Janiec als Sechst- bzw. Siebtplazierte(r) ins Ziel.

 

Als am Ende die Punkte gez?hlt wurden, stand fest, dass sich die beiden Titelaspiranten ein Unentschieden abgerungen hatten: Weil sowohl Jochen als auch Adam mit 51 Punkten mehr auf dem Konto nach Hause fahren, bleibt es beim 13-Punkte-Vorsprung f?r Hahn. Durch das erfolgreiche Auftreten der Reinert-Trucks, f?hrt Team Reinert Adventure mit 78 Punkten Vorsprung auch die Team-Wertung weiter an. Damit ist auch f?r die ausstehenden Rennwochenenden viel Spannung garantiert.

 

Unentschieden in Most: Die Spannung bleibt erhaltenFr?her eher die Ausnahme, werden die Presse- und VIP-Fahrten bei denOrganisatoren der Truckrennen offenbar immer beliebter. Auch beim Klassikerin Most steht der zus?tzliche Programmpunkt seit einigen Jahren regelm??igim Zeitplan. Folglich starteten die Truckracer auch beim sechsten Event derlaufenden Saison schon am Freitag ins Wochenende. W?hrend in denPflichtrunden mit den beifahrenden G?sten keine allzu gro?enErkenntnisgewinne m?glich sind, bekommen die Fahrer, die an den Presse- undVIP-Fahrten teilnehmen, ?blicherweise eine Extra-Stunde freies Traininggeschenkt. Wertvolle Zeit, um sich an das optimale Set-up heranzutasten, diegerne genutzt wird. Am Freitagabend fuhr der Tross dann im Konvoi in dasZentrum von Most. Wie schon in der Vorwoche in Ungarn, kamen auch in dertschechischen Industriestadt zahlreiche Interessenten, um ein Autogramm vonden Fahrern zu ergattern.Am Samstag sicherte sich Jochen im Zeittraining die erste Pole Position vorseinem Titelrivalen Adam Lacko. Ren? Reinert, der in Most wieder ins Cockpitseines blauen MAN stieg, fuhr die drittschnellste Rundenzeit, wurde aber umf?nf Pl?tze nach hinten versetzt - die ausstehende Strafe vom Truck GrandPrix auf dem N?rburgring.Schon beim Aufgalopp zu den anstehenden vier Championshiprennen desWochenendes schenkten sich die Akteure nichts. Jochen verteidigte zwar beimStart seine Spitzenposition, musste sich aber ?ber die gesamte Distanz derAttacken von Lokalmatador Lacko erwehren. Erst in der letzten Kurve konntesich der Tscheche neben Jochen schieben und das Rennen denkbar knappgewinnen. W?hrend Adam und Jochen das Feld anf?hrten, ging es auch imMittelfeld munter zur Sache. Gerd K?rber blieb nach einem Dreher in derDoppelkurve nach der Start-Zielgeraden stehen. In der Folge wurden auf derganzen Strecke die gelben Flaggen gehisst. Nach einiger Zeit brachte K?rberseinen Iveco wieder zum Laufen und setzte das Rennen fort. Mit dem Ergebnisauf den Punktepl?tzen hatte der Rheinauer nach dem Malheur nat?rlich nichtsmehr zu tun. Der Zieleinlauf lautete dann: Adam Lacko vor Jochen Hahn,Steffi Halm, Anthony Janiec, Ren? Reinert und Ji?? Forman.Im Vergleich zum vorangegangenen Wertungslauf verlief das zweite Rennengeradezu "zivilisiert", obwohl es auch da zahlreiche ?berholman?ver gab.Zun?chst ging Sascha Lenz in F?hrung gefolgt von Ryan Smith, Ren? Reinertund Steffi Halm. Jochen musste dem Buggyra-Piloten Ji?? Forman ausweichen,hatte in der Folge einen Verbremser und fiel dadurch auf Platz 8 zur?ck. Vondort arbeitete er sich in der verbleibenden Zeit noch auf den f?nften Rangvor. In der siebten Runde musste sich Sascha Lenz seinen Verfolgerngeschlagen geben: Als sich Ryan Smith an Lenz vorbei arbeitete, nutzen auchdie beiden "Blauen" - Rene und Steffi - die gute Gelegenheit und setzen sichvor den Konkurrenten. Steffi Halm hatte sich damit an diesem Tag den zweitenPodestplatz erk?mpft, sie stand gemeinsam mit Sieger Ryan Smith und Ren?Reinert auf dem Treppchen.Am Sonntag war Jochen in der Super Pole erneut eine Klasse f?r sich, mitvier Zehntel Vorsprung distanzierte er seinen direkten Konkurrenten Lackodeutlich. Der angek?ndigte Regen setzte beim Grid Walk unmittelbar vor demStart zum Championshiprace 3 ein.W?hrend des Rennens mussten die Piloten dann mit wechselndenWetterbedingungen zurechtkommen. Am besten gelang das Jochen Hahn, der beimStart gut wegkam und sich nach elf Runden ?ber einen souver?nenStart-Ziel-Sieg mit neun Sekunden Vorsprung freuen konnte. Titelrivale AdamLacko musste sich diesmal mit Platz 2 begn?gen. Als Dritter standTeamkollege Ren? mit auf dem Podium, der sich vom zehnten Startplatz bis aufPlatz 3 vorgek?mpft hatte. Der Zieleinlauf: Jochen Hahn, Adam Lacko, Ren?Reinert, Gerd K?rber, Steffi Halm, Norbert Kiss.Im abschlie?enden Rennen gingen die Fahrer noch einmal ordentlich zur Sache.Mit dem Wort "Kolonnenverkehr" sind viele Szenen nur unzureichendbeschrieben. Immer wieder waren die Trucks geradezu aneinandergekoppelt -die Zuschauer freuten sich nat?rlich ?ber den actionreichen Lauf. Zumalzun?chst mit Ji?? Forman einer der Lokalmatadore die F?hrung ?bernommenhatte, gefolgt von Sascha Lenz. Jochen machte unmittelbar am Start zweiPl?tze gut. Damit war der Vorw?rtsdrang des dreifachen Europameisters abernoch lange nicht gestillt. Vier Runden vor Schluss ?bernahm er schlie?lichdie F?hrung, im Schlepptau des MAN war auch Adam Lacko mit nach vornegefahren. Sascha Lenz verteidigte diesmal zumindest den Bronzeplatz undfreute sich verdient ?ber seinen ersten Auftritt auf dem Siegerpodest ineinem FIA-Rennen. Ren? Reinert und Steffi Halm kamen hinter Norbert Kiss undAntony Janiec als Sechst- bzw. Siebtplazierte(r) ins Ziel.Als am Ende die Punkte gez?hlt wurden, stand fest, dass sich die beidenTitelaspiranten ein Unentschieden abgerungen hatten: Weil sowohl Jochen alsauch Adam mit 51 Punkten mehr auf dem Konto nach Hause fahren, bleibt esbeim 13-Punkte-Vorsprung f?r Hahn. Durch das erfolgreiche Auftreten derReinert-Trucks, f?hrt Team Reinert Adventure mit 78 Punkten Vorsprung auchdie Team-Wertung weiter an. Damit ist auch f?r die ausstehendenRennwochenenden viel Spannung garantiert.

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